In diesem Jahr führen wir „Schinderhannes, der deutsche Robin Hood?“ auf. Eine Räuberlegende die tatsächlich gelebt hat. 1803 wurde Johannes Bückler, so sein bürgerlicher Name, in Mainz durch die Guillotine hingerichtet. Doch schon lange vor seinem Tod wurde er zur Legende. Edel sei er gewesen, hätte die Reichen bestohlen um es den Armen zu geben. In Wirklichkeit waren wohl vor allem Juden, die im Volk ohnehin nicht gut angesehen waren, Ziel seiner Raubzüge. Angeblich authentische Biografien die über ihn verfasst wurden zeichneten ein überhöhtes Bild und machten ihn so zu einer Art deutschem Robin Hood. Tatsächlich belegte und dokumentierte Begebenheiten um den Räuberhauptmann geben dennoch mehr als genug Stoff für Szenen die dem Zuschauer des Öfteren als etwas übertrieben vorkommen werden. Doch das Leben schreibt oft absurdere Szenen als sie einem Autor einfallen würden. Sicher war der Schinderhannes kein Kostverächter was die holde Weiblichkeit angeht, viele Affären sind belegt. Das änderte sich an jenem Tag als ihm Juliana Blasius über den Weg lief, Juchen, wie er sie nannte, wurde seine große Liebe. Lassen Sie sich in der einmaligen Freilichtkulisse von Burg Husen mit der humorvollen, aber auch besinnlichen Geschichte um den Räuberhauptmann Schinderhannes verzaubern. Actionreiche Spannung sind garantiert.
Johannes Bückler gen. Schinderhannes